Über uns
Unsere Geschichte (oder wie wir auf den Teckel kamen)
Heiner
Heiner ist mit Teckeln aufgewachsen. Seine Eltern züchteten viele Jahre unter dem Zwingernamen "aus der Drachenschlucht" Zwergrauhhaarteckel und hatten immer ein großes Rudel bei sich leben. Auch sie hatten schon in den 70er Jahren dürrlaubfarbene Rauhhaarteckel. Heiners geliebte Hündin "Daisy" hatte auch diese wunderschöne Farbe, daher wünschte er sich nichts sehnlicher als wieder einmal einen solchen Dackel zu haben.
Durch ihn bzw. dank ihm bin ich vom "Dackelvirus" infiziert worden :-)
Anika
Hätte mir vor einigen Jahren jemand gesagt, dass ich mal einen Dackel haben werde, hätte ich ihn für verrückt erklärt. Als ich jedoch meinen Lebensgefähren Heiner kennenlernte, erzählte er mir, dass seine Eltern früher Rauhhaardackel gezüchtet hätten und sie ein ganzes Rudel zu Hause hatten. Und ein Dackel sei der einzige Hund, den er sich als Zweithund neben unserer Weißen Schäferhündin Ronja vorstellen könnte. Die seien so toll, mit einem unglaublichen Humor und vom Wesen her einfach nur klasse und unnachahnlich.
Ausgerechnet der Teckel war nun eine Rasse, die ich mir so gar nicht vorstellen konnte und die auch überhaupt nicht in mein Beuteschema passte. "Wadenbeißer" und "hinterhältig" waren die Begriffe, die mir spontan zum Thema Dackel einfielen. Die Hunde, die Heiner mir dann auf früheren Familienfotos zeigte waren zwar eindeutig Rauhhaardackel, dennoch aber von einer außergewöhnlichen, roten Farbe mit schlankem, sportlichen Körperbau und kurzem, anliegendem Fell. Keine Rollen auf kurzen Beinen und Wuschelfell, wie ich es bisher immer mit der Rasse Dackel assoziiert hatte. Besonders hatten es mir die dunklen Augen und der spitzbübische Blick angetan. Mein Lebensgefährte erzählte mir, die tolle Farbe würde "dürrlaub" heißen. Ich begab mich sofort auf die Suche im Internet und fand nur wenige Züchter in Deutschland, die Hunde in dieser Farbe hatten und auch gerade Würfe planten.
Durch Zufall fand ich bei meiner Recherche einige dänische Züchterwebsites, die wunderschöne rote Standardteckel hatten. Je mehr ich mich über die Rasse informierte und je mehr Fotos ansah, umso größer wurde der Wunsch nach einem Dackel. Wer hätte das je gedacht??? Natürlich wollte ich nun alles über das Wesen und die Erziehung von Dackeln wissen. Dazu meldete ich mich in einem Teckelforum, der Trollburg, an. Dort las ich, dass die Erziehung eines solchen Hundes zwar unter Umständen schwieriger aber nicht unmöglich sei. Vor allem aber las ich immer wieder, dass Dackel einen ganz besonderen Charakter hätten, der sich von anderen Hunden sehr unterscheiden sollte. Angeblich hätten sie einen besonderen Humor und in keiner anderen Hundeseele solle es so sehr menscheln wie in einer Dackelseele. Letzendlich war ich also doch überzeugt worden! Nun wollte ich auch einen Dackel.
Am 1. November 2009 holten wir unsere kleine rote Dackelhündin Chilli (Marrondales Xiri) von ihrer dänischen Züchterin ab und dann nahm das Schicksal seinen Lauf...
Die Zeit, die wir nun miteinander verbracht haben, haben mich noch mehr vom Dackel überzeugt. Es sind absolut einzigartige Hunde, wirklich in jeder Hinsicht. Sogar die Erziehung gestaltete sich bei Chilli relativ einfach. Bereits mit 6 Monaten lief ich mit ihr ihr erstes Rally Obedience Turnier. Sie lernt alles blitzschnell, hat eine unheimliche Auffassungsgabe und bringt uns jeden Tag zum lachen. Jeder, der sie kennenlernt, verfällt ihr augenblicklich. Den Dackelblick hat sie perfektioniert. Sie ist ein sehr freundlicher Hund, egal ob zu Menschen oder anderen Hunden. Sie bringt sich fast um vor Freude, wenn sie einen wiedersieht (auch wenn man nur 5 Minuten weg war), es ist zu schön zu sehen, wie der ganze Hund wackelt und jault vor Freude.
Auch in Sachen Dackel und Hundesport hat sie mich voll überzeugt. Wir machen aktiv Obedience und Mobility. Außerdem apportiert und schwimmt sie gerne und liebt es, Tricks zu lernen.
Wir sind dem Dackel verfallen - wie heißt es so schön? Alles für den Dackel...

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